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Warzen

Warzen sind gutartige Hautwucherungen, die häufig von selbst wieder verschwinden. Typische Körperstellen an denen Warzen gerne auftreten sind das Gesicht und die Finger, die Fusssohlen oder der Genitalbereich. Häufig ist eine Infektion gesunder Hautzellen mit humanen Papilloma -Viren ( HPV) der Grund dass es zu Hautwucherungen kommt. Die Inkubationszeit kann viele Wochen bis Monate betragen. Nicht immer tritt eine deutlich sichtbare Warze auf- manche Menschen entwickeln überhaupt keine auffälligen Hautveränderungen. Klassische Übertragungswege sind z. B. das Händeschütteln oder eine feucht warme Umgebung.

Gewöhnliche Warzen ( Verrucae vulgares)

Erscheinen meist auf den Händen oder Fingern und haben eine raue, körnige Oberfläche.

Dornwarzen (Verrucae plantaris)

Wachsen an den Fusssohlen und können schmerzhaft sein, da sie nach innen wachsen.

Flachwarzen (Verrucae planae)

Kleine, glatte und oft hautfarbene Warzen, die häufig im Gesicht, an den Händen oder Beinen auftreten.

 Behandlungsmöglichkeiten

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten wie z. B. Hausmittel, Salicylsäure, Ktyotherapie (Vereisung), Laser-oder Elektrotherapie, chirurgische Entfernung oder Immuntherapie. 

Warzen sind oft ansteckend, daher ist Vorsicht geboten, z.B. durch das Vermeiden von Barfussgehen in Gemeinschaftsbereichen wie Schwimmbädern, Turnhallen, Saunen und Hotels.

In vielen Fällen verschwinden Warzen von selbst, dies kann jedoch Monate oder Jahre dauern. 

Wenn Sie weitere Fragen zu Warzen, deren Ursachen oder Behandlungsmöglichkeiten haben, stehe ich Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Tipps bei Dornwarzen

- Das Immunsystem stärken, z. B. durch vitaminreiche Ernährung. Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Schlaf.

- Wenn Verhornungen vom Fussspezialisten abgetragen wurden, Handtücher ausschliesslich alleine nutzen.

-Füsse immer gründlich abtrocknen, denn Viren mögen feuchte Haut.

- Wenn Verhornungen vom Fussspezialisten abgetragen wurden, Kleidung die mit Warzen in Kontakt kommt, bei mindestens 60 Grad waschen.

- Badeschuhe in öffentlichen Einrichtungen tragen ( zum Beispiel Schwimmbad, Fitness-Studio, Sauna, Hotel).

- Rissige und schuppige Haut vermeiden, indem die Haut regelmässig gepflegt wird.

- Die Warze nicht aufkratzen, da sich gelöste und infiszierte Hautschüppchen an anderen rissigen Hautstellen festsetzen und das Gewebe infiszieren können.

- Benutzen Sie keinen Bimstein oder ähnliche Hilfsmittel zum Entfernen der Hornhaut bei Warzen.

"Gesunde Füsse sind das Fundament für ein starkes Leben"
Hühneraugen (Clavi)

Ein Hühnerauge, medizinisch als Clavus bezeichnet, ist eine schmerzhafte, verdickte Hautstelle, die sich meist an den Füssen oder gelegentlich an den Händen bildet. Es entsteht durch anhaltenden Druck oder Reibung, typischerweise durch schlecht sitzende Schuhe, Fussfehlstellungen oder mechanische Belastungen.

Form und Struktur:

- Meist rund oder oval

- Die Hautverdickung hat einen harten Kern, der in die tieferen Hautschichten eindringt, was Schmerzen verursacht.

Arten von Hühneraugen:

HARTES HÜHNERAUGE (Clavus durus) --Befindet sich oft auf druckbelasteten Stellen wie der Fusssohle oder den Zehen.

WEICHES HÜHNERAUGE (Clavus mollis) --Entwickelt sich in feuchten Bereichen, z.B. zwischen den Zehen und hat eine weichere Konsistenz.

BLUTIGES HÜHNERAUGE (Clavus sanguineus)--Kann blutgefässreiche Anteile haben und ist besonders schmerzhaft.

NERVEN HÜHNERAUGE ( Clavus neurovascularis)--Hartes Hühnerauge mit eingewachsenen Blutgefässen und Nerven.

HÜHNERAUGE UNTER DEM NAGEL (Clavus subungualis)--Unterhalb des Nagels, kann das Nagelwachstum beeinträchtigen.

Ursachen:

1. Mechanische Faktoren

Enge oder schlecht gepolsterte Schuhe. Hohe Absätze, die Druck auf die Zehen ausüben.

2. Anatomische Gegebenheiten

Fehlstellungen wie Hammerzehen, Hallux valgus oder Plattfüsse. 

3. Hautveränderungen

Ein unbehandeltes Hühnerauge kann zu chronischen Schmerzen führen und die Lebensqualität erheblich einschränken. Besonders Menschen

mit Diabetes oder Durchblutungsstörungen sollten frühzeitig medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, um Komplikationen zu vermeiden.

Vorbeugung:

1. Tragen von gut sitzenden, bequemen Schuhen   mit ausreichend Platz für die Zehen

​2.  Verwendung von Einlagen bei Fehlstellung

3. Regelmässige Pflege der Füsse, um Hornhautbildung zu reduzieren

Behandlung:

1. PROFESSIONELLE HILFE

Fusspflege durch Fusspfleger /in oder Podologe/in

2. KONSERVATIVE MASSNAHMEN

- Druckentlastung ( Polster und Einlagen)

- Hornhautentfernung (Raspeln, Feilen oder Schabern) Vorsicht bei Diabetikern!

-Keratolytische Salben oder Pflaster (Salicylsäure)

Nagelpilz (Onychomykose)

Nagelpilz, medizinisch als Onychomykose bezeichnet, ist eine häufige Pilzinfektion, die die Nägel an Händen und Füssen betreffen kann, wobei Fussnägel häufiger betroffen sind. Unbehandelt kann sich die Infektion verschlimmern und Schmerzen oder kosmetische Beeinträchtigungen verursachen. Die Infektion wird durch Dermatophyten (pilzartige Mikroorganismen), Hefen oder Schimmelpilze verursacht. Diese Pilze gedeihen in warmen, feuchten Umgebungen wie Schwimmbädern, Duschen oder schlecht belüftetet Schuhen. Um sicherzugehen, dass es sich um Nagelpilz handelt, nimmt der Arzt oft eine Probe des betroffenen Nagelmaterials, die im Labor untersucht wird. Die Behandlung von Nagelpilz kann zeitaufwendig sein, da Nägel langsam wachsen. Nagelpilz ist zwar oft hartnäckig, aber mit Geduld und der richtigen Behandlung gut in den Griff zu bekommen. Bei Verdacht auf eine Infektion ist es ratsam, frühzeitig zu handeln, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Behandlungsmöglichkeiten

1. TOPISCHE BEHANDLUNG Antimykotische Nagellacke oder Cremes werden direkt auf den Nagel aufgetragen.

2. ORALE MEDIKAMENTE bei schweren Fällen werden antimykotische Tabletten verschrieben. Diese wirken systemisch.

3. MECHANISCHE ENTFERNUNG verdickte oder stark geschädigte Nägel können vom Arzt entfernt werden um die Medikamentenwirkung zu verbessern.

4. LASERBEHANDLUNG moderne Lasertherapien zielen darauf ab, den Pilz zu zerstören.

5. HAUSMITTEL einige berichten über Erfolge mit Teebaumöl, Essig oder Kokosöl

 

Häufige Risikofaktoren

1. GESCHWÄCHTES IMMUNSYSTEM z.B. durch Diabetes oder andere chronischen Krankheiten

2. HAUTVERLETZUNGEN oder vorgeschädigte Nägel

3. SCHLECHTE FUSSHYGIENE oder das Teilen von Handtüchern und Schuhen

4. BARFUSSLAUFEN in öffentlichen Bereichen

Vorbeugung

1. Trockene und saubere Füsse halten

2. Baumwollsocken und atmungsaktive Schuhe tragen

3. Barfusslaufen in Gemeinschaftsbereichen vermeiden.

4. Regelmässiges Wechseln von Schuhen und Socken.

5.Die Nägel gerade schneiden, um Verletzungen zu vermeiden.

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